„Fürchtet Euch nicht!“ Das sind die Worte, die wir in diesem Sonntagsevangelium (Mt 10, 26–33) immer wieder gehört haben.

scott webb 5DTY3 FYaNY unsplash„Fürchtet Euch nicht“ – Was auch kommen mag! Was auch passiert! Aber wie ist das gemeint? 

Eine Frau meinte neulich mir gegenüber, dass es egal ist, was es für Coronavorgaben an Abständen und Hygienekonzepten gibt, denn es wäre ja eh schon alles vom lieben Gott festgelegt, wer krank wird und wer nicht. 

Ähhhh……NEIN.
Das ist deterministischer Mist und hat mehr mit Naivität als mit Gottvertrauen zu tun. 

Ich glaube nicht, dass dieses „Fürchtet Euch nicht“ meint, dass wir unsere Freiheit und unsere Entscheidungen (und unser Hirn) an Gott abgeben sollen/dürfen/müssen.
Vielmehr geht es doch darum, dass wir frei in unseren Entscheidungen sind und Gott uns darin, wie ein guter Freund begleitet.
Was auch passiert, was du auch für Entscheidungen triffst, wenn auch manches schiefläuft, ... ich begleite Dich darin.

Deshalb: Fürchte Dich nicht!

Liebe Grüße und eine gute Woche, Wolfgang